Das Prinzip des Geistigen

Foto: starwalk
Foto: starwalk

Das Erste Große Prinzip heißt Geistigkeit.

Das Universum und alles, was darinnen ist, wächst, bewegt und verändert sich ständig. Nichts ist von Dauer – außer der Veränderung. Die Macht, welche diese ständige Schöpfungskraft antreibt, wird das „All“ genannt. Es umfasst alles, was ist, und ist daher unendlich und ewig. Das All ist lebendiger Geist, der aus unsterblicher Lebenskraft und göttlicher Weisheit besteht. Das All ist GEIST.

(„GEIST“ im Sinne von „Spirit“. „Geist“ im Sinne von „Mind/Verstand“)

..... 

Das All durchdringt jeden Ort des Universums. GEIST durchdringt euren Körper, euer Zuhause, euer Büro und euer Auto. Es gibt keinen Ort, an dem kein GEIST ist.

 

Im Gegensatz zum Universum mit all seinen Kräften und Bewohnern ist das All unveränderlich. Dieser Widerspruch lässt sich durch die hermetische Lehre auflösen, dass das Universum im Geist des Alls enthalten ist. Das Gefäß (das All) ist unveränderlich, doch der Inhalt (das Universum) verändert sich immer und beständig.

 

Auf die gleiche Weise verändert sich der Inhalt eures Geistes ständig. Ihr könnt dieses Prinzip dafür verwenden, alles Mögliche in eurem Leben zu verändern. Da ihr in eurem Geist euer eigenes Universum erschafft(genauso wie das All in seinem Geist das Universum erschafft), könnt ihr seine Inhalte einfach ändern, indem ihr in eurem Geist euer Wünschen und Wollen ändert.

 

 

 

„Jenseits des Universums von Zeit, Raum und Veränderung befindet sich die wesentliche Wirklichkeit – die fundamentale Wahrheit.“ (Kybalion)

 

Nichts „ist“ wirklich, aber alles „wird“ und verändert sich. Nichts steht still, weil alles geboren wird, wächst und stirbt. Indem Augenblick, wo etwas seinen Höhepunkt erreicht, beginnt der Verfall. Das Prinzip des Rhythmus wirkt immer. Es gibt in nichts eine Wirklichkeit oder Wesenheit – nichts ist von Dauer außer der Veränderung.

 

Alle Dinge entwickeln sich aus anderen Dingen und werden wieder zu anderen Dingen – ein ständiger Fluss von Schöpfung und Zerstörung. Alle diese veränderlichen Dinge sind äußere Erscheinungen oder Manifestationen einer grundlegenden Kraft, welche die hermetischen Meister „Das All“ nennen. Das innere Wesen des Alls ist unbegreiflich. Nur das All selbst kann sein Wesen und sein Sein begreifen.

 

Doch auch wenn das Wesen des Alls unbegreiflich ist, gibt es gewisse Wahrheiten über seine Existenz. Das Kybalion lehrt: „Die fundamentale Wahrheit, die wesentliche Wirklichkeit, entzieht sich der Benennung, doch die Weisen nennen es das All. Die Essenz des Alls ist unbegreiflich. Aber die Äußerungen der Vernunft müssen ernst genommen und mit Respekt behandelt werden.“ Die menschliche Vernunft kommt über das All zu folgenden Schlüssen, ohne damit den Schleier des Unbegreiflichen entfernen zu wollen:

 

1. Das All muss Alles sein, was es wirklich gibt. Außerhalb des Alls kann es nichts geben, sonst wäre es nicht das All.

 

2. Das All muss unendlich sein, denn nichts kann das All definieren oder begrenzen. Es muss auch zeitlich unendlich, also ewig sein. Das All muss immerund beständig existieren, denn es gibt nichts, was das All erschaffen haben könnte. Etwas entsteht nicht aus dem Nichts Wenn das All je  „nicht gewesen“ wäre, selbst nur für einen Augenblick, dann könnte es jetzt nicht „sein“. Und es muss immer weiter existieren, weil es durch nichts zerstört werden kann.

Das All muss überall im Raum unendlich sein, weil es keinen Ort außerhalb des Alls gibt. Es muss ohne jede Unterbrechung oder Trennung den ganzen Raum durchdringen, weil es durch nichts unterbrochen, gestört oder begrenzt werden kann. Es unterliegt keiner anderen Kraft, denn es gibt keine andere Kraft.

 

3. Das All muss unveränderlich sein, denn es gibt keine Kraft außerhalb von ihm, die diese Veränderung bewirken könnte. Nichts kann hinzugefügt oder weggenommen, erweitert oder verringert, vergrößert oder verkleinert werden. Es muss immer so dagewesen sein und immer bleiben, wie es ist: das All.

 

Da das All unendlich, absolut, ewig und unveränderlich ist, können wir logisch folgern, dass alles Veränderliche nicht das All sein kann. Da es nichts Wirkliches gibt, was außerhalb des Alls ist, müssen alle endlichen Dinge unwirklich sein. Wir werden diesen scheinbaren Widerspruch gleich auflösen.

 

Das All ist weder Materie noch reine Energie, da nichts über seine Quelle hinauswachsen kann. Was ist im Universum höher als Materie und Energie? Das Leben und der Geist in ihren verschiedenen Entfaltungsstadien.

 

Das All ist „unendlich, lebendiger Geist“, ein Begriff, der viel höher ist als mechanische Kräfte oder Materie. Das All ist unendlicher, lebendiger Geist, das, was wir GEIST oder Spirit nennen!

 

(aus dem Buch: "Wie oben so unten“ v. Doreen Virtue)

 

Kommentare: 0 (Diskussion geschlossen)
    Es sind noch keine Einträge vorhanden.